Pensionistenverband und SPÖ Pinzgau unterstützen überparteiliche Aktion des ÖGB

NR-Abg. Bacher: „Den Menschen muss netto mehr bleiben, deshalb stehen wir zur  Forderung nach der Lohnsteuersenkung“

Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat eine überparteiliche Initiative zur Senkung der Lohnsteuer gestartet. Diese Unterschriftenaktion richtet sich an das Parlament und an die Bundesregierung. Ziel ist es, die ArbeitnehmerInnen so rasch als möglich steuerlich zu entlasten, sodass mehr Netto-Lohn übrig bleibt.

NR-Abg. Walter Bacher: „In den südlichen Bezirken haben wir neben dem niedrigsten Durchschnittseinkommen auch die höchsten Lebenshaltungskosten“

„Gerade als Betriebsrat und langjähriger Gewerkschafter weiß ich, wie sehr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter der ständig steigenden Steuerlast leiden“, führt Nationalratsabgeordneter Walter Bacher aus. „Wir haben in den südlichen Bezirken mit rd. € 1.200,- das niedrigste Durchschnitts-Nettoeinkommen des Landes Salzburg bei gleichzeitig, durch den Tourismus beeinflusst, sehr hohen Lebenshaltungskosten. Umso mehr ist es mir auch ein Anliegen, mich im Parlament für eine rasche Senkung der Lohnsteuer einzusetzen.  “, so Bacher.

Wimmreuter, Bacher: „Der Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit liegt in der Senkung der Lohnsteuer: Die unselbständig Erwerbstätigen tragen schon jetzt den höchsten Anteil der Steuerlast“

Die Lohnsteuer überflügelt 2014 erstmals die Einnahmen aus der Umsatzsteuer und im Jahr 2018 wir sie mit 31,9 Milliarden Euro ein Spitzenmaß erreichen. „Die Zahlen zeigen,  dass sich die Leute nicht mehr so viel leisten können“, ist  Vbgm. Andreas Wimmreuter überzeugt. „Außerdem tragen die ArbeitnehmerInnen  schon jetzt die höchste Steuerlast in Österreich“, weist Vbgm.  Wimmreuter hin.

„Damit mehr Gerechtigkeit bei der Steuerleistung erreicht wird,  soll die Lohnsteuer so rasch als möglich gesenkt werden. So bleibt den Leuten mehr Netto vom Brutto und es kann auch wieder mehr investiert bzw. konsumiert werden.“, sind NR-Abg. Walter Bacher und Vbgm. Andreas Wimmreuter überzeugt, „Denn wir Arbeitnehmer sind nicht die Melkkühe der Nation“.

Hugo Kendlbacher, Pensionistenverband Pinzgau:

„Der Einstiegssteuersatz soll von 36,5 auf 20% gesenkt werden!“

Bereits ab einem Jahreseinkommen ab 11.000 Euro werden 36,5% Steuer fällig. Auch die Pensionisten leiden unter dieser ständig steigenden Steuerlast“, führt Hugo Kendlbacher vom Pensionistenverband Pinzgau aus. „Die Forderungen des Penionistenverbandes lauten: eine rasche Senkung des Einstiegssteuersatzes von 36,5% auf 20% sowie auch eine Entlastung der steuerfreien Pension, durch die sogenannte Negativsteuer“, schließt Kendlbacher.

 

Im Bild:

Mit einem symbolischen “Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit“ unterstützen NR-Abg. Walter Bacher, seine Frau Steffi (Betriebsrätin im Krankenhaus Mittersill), Vbgm. Andreas Wimmreuter und Hugo Kendlbacher vom Pensionistenverband (v.l.) die überparteiliche Aktion des ÖGB. Mit der Senkung der Lohnsteuer soll mehr Steuergerechtigkeit erreicht werden. Unterschreiben kann man auch online unter: www.lohnsteuer-runter.at