Faire Entlohnung als Mittel gegen finanzielle Überforderung

Bacher: „Die alltägliche finanzielle Überforderung der ArbeitnehmerInnen können wir nur dann verhindern, wenn wir prekäre Beschäftigungsverhältnisse beseitigen und eine faire Entlohnung für alle Branchen durchsetzen!“

„Gerade im Land Salzburg, wo wir mit hohen Lebenserhaltungskosten und vergleichsweise geringen Gehältern konfrontiert sind, gibt es immer mehr ArbeitnehmerInnen, denen am Ende des Geldes noch viel zu viel vom Monat übrig bleibt. Nur eine faire Entlohnung kann hier die Antwort sein“, ist Walter Bacher überzeugt, der im Rahmen der gestrigen Debatte im Nationalrat zur gesetzlichen Deckelung der Überziehungszinsen für die finanzielle Absicherung der ArbeitnehmerInnen eintrat.

Es gehe also vor allem darum, zu vermeiden, dass die ArbeitnehmerInnen gezwungen werden, Schulden zu machen. „Für mich stellt sich in erster Linie die Frage, wie wir überhaupt verhindern können, dass die Menschen ihr Konto überziehen müssen. Die Lohnsteuerreform ist ein erster wichtiger Schritt, da den ArbeitnehmerInnen so auch ab 1.1.2016 mehr Geld im Börserl bleibt“, betont Bacher.

„Leiharbeit, schlecht bezahlte Teilzeit-Jobs, unterbezahlte Praktika, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und die steigende Arbeitslosigkeit sind die Ursachen für die finanzielle Überforderung der Menschen im Alltag. Wir müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um eine wirtschaftliche Absicherung der Menschen zu ermöglichen anstatt uns zu überlegen, wie wir ihre Verschuldung günstiger gestalten“, ist Bacher überzeugt.

 

 

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