NR Bacher: Kein Einsatz von gefährlichen Substanzen in der Landwirtschaft

„Wir müssen unser Ökosystem schützen. Dank SPÖ gibt es daher auch keine Umweltförderung, wenn Totalherbizide zum Einsatz kommen!“

„Es ist Aufgabe der Politik, die Umwelt intakt zu halten. Der Einsatz von umweltgefährdenden Substanzen, wie Neonicotinoide oder Totalherbizide, muss daher verhindert werden. Diese Mittel schädigen die Natur nachhaltig und gefährden damit die Tierwelt und die Menschen“, ist Abgeordneter zum Nationalrat Walter Bacher überzeugt.

Keine Förderung bei Einsatz von schädlichen Substanzen

Walter Bacher sprach sich in seiner Rede am Mittwoch im Nationalrat dafür aus, vermehrt auf eine intakte Umwelt zu achten. Behandelt wurde das Programm für die ländliche Entwicklung. Nationalratsabgeordneter Bacher kritisierte, dass im Erstentwurf des Umweltprogramms der Einsatz von Totalherbiziden erlaubt gewesen wäre. „Ich komme aus einer Region, deren größtes Kapital die Natur ist. Die Menschen, die dort leben, sind auf eine intakte Umwelt angewiesen. Jeder Arbeitsplatz ist direkt oder indirekt von der Natur abhängig. Daher freue ich mich besonders über den Erfolg der SPÖ, die wiederholt darauf gedrängt hat, dass der Einsatz von Totalherbiziden in einem Umweltprogramm nicht vorkommen darf“, berichtet Bacher.

Ökosysteme aufrecht halten

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln bringt massive Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt mit sich. Damit werden ganze Regionen in Mitleidenschaft gezogen. „Ein Zitat von Albert Einstein lautet: ‚Wenn die Bienen verschwinden, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben‘. Einstein erkannte, dass jedes Lebewesen und jede Pflanze in einem Ökosystem notwendig ist, um dessen Funktionieren zu gewährleisten. Jeder Eingriff in ein Ökosystem hat letztendlich gravierende Auswirkungen auf alle Tiere, Pflanzen und Menschen, die in der betroffenen Region leben“, informiert Bacher.

Ökologisch sensible Bergregionen

Im Pinzgau, Pongau und Lungau werden durch den Einsatz von Pflanzenschutzmittel ganze Regionen in Mitleidenschaft gezogen. „Hier geht es um Regionen, die zu den ökologisch sensiblen Bergregionen zu rechnen sind bzw. die sich im Einzugsbereich des Nationalparks Hohe Tauern befinden und die es besonders zu schützen gilt“, fordert Bacher.

„Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Menschen, müssen wir rasch Ideen entwickeln und umsetzen, die den Einsatz gefährlicher Substanzen, wie Neonicotinoide, auch langfristig verhindert. Ähnliches gilt es auch für Substanzen wie Totalherbizide zu sagen. Für diese darf kein Platz in den neuen agrarischen Umweltprogrammen vorhanden sein und ich bin froh, dass die SPÖ durchsetzen konnte, dass die Verwendung dieser Substanzen nicht erlaubt ist, wenn man an der Umweltmaßnahme teilnehmen und daraus Förderungen beziehen möchte. Das ist ein erster wichtiger Schritt“, so Bacher abschließend.

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