Sozialbetrugsbekämpfung durch Kontrollen

Sozialbetrugsbekämpfung durch Kontrollen eindämmen Bacher: „Mystery-Shopping“ als effizientes Instrument In der gestrigen Nationalratssitzung wurde das neue Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz mit der dazu gehörigen „Mystery-Shopping“-Strategie behandelt. Nationalratsabgeordneter Walter Bacher sprach sich dabei vehement dafür aus, Sozialbetrug durch gezielte Kontrollen einzudämmen. „Es geht hier nicht darum, irgendjemanden zu kriminalisieren sondern lediglich darum, die vorhandenen Strukturen, die unsere soziale Sicherheit gewährleisten, zu schützen“, begründet Bacher seine Haltung und ergänzt: „Sozialleistungen sind wichtig und wir können froh sein, dass wir in Österreich ein so gutes und stabiles Sozialnetz haben. Sozialbetrug schadet allerdings diesem stabilen System und muss daher eingedämmt werden.“ „Mystery-Shopping“-Strategie Umstritten ist vor allem die „Mystery-Shopping“-Strategie, was für Bacher unverständlich ist: „In vielen Branchen dient die ‚Mystery-Shopping“-Strategie als wichtige Maßnahme zur Qualitätssicherung und daran ist auch nichts Verwerfliches zu finden.“ Somit sei es auch im Gesundheitsbereich ein effektives Mittel zur Bekämpfung von Sozialbetrug und zum Schutz der Krankenkassen. „Klar ist: Kommt jemand mit Beschwerden in eine Arztpraxis, dann muss der Arzt auch eine Krankschreibung vornehmen. Wenn aber jemand versucht, sich unnötigerweise Krankenstandstage zu ‚erschwindeln‘ dann muss dem Einhalt geboten werden“, ist Bacher überzeugt und ergänzt: „Somit dient das Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz dazu, Sozialbetrug abzuwehren und zu verhindern.“ Rückfragehinweis Walter Bacher 0664/ 4214432

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